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schwule lebenslieben(lügen)

ich sah markus zum erstenmal in einer kleinen schwulenkneipe in basel. jeden sonntag abend trafen wir uns im "elle et lui" um 19.00uhr. wir waren zwoelf maenner, alle selbstaendig, man nannte uns die champagnerclique. wir gingen zusammen zum abendessen und kehrten anschliesend wieder zurueck. unser tisch war jeden sonntag fuer uns reserviert. es war der generalvertreter von martini/baccardi schweiz, der besitzer einer grossen discothek in basel, oder wie ich, der inhaber eines restaurants dabei. ich war der einzige deutsche in der gruppe. es war immer sehr unterhaltsam, wir waren zynisch, gaben uns abgeklaert, distanziert und laesterten ueber andere.

an einem abend sah ich markus. er hatte schwarze haare, grosse braune augen und volle,sinnliche lippen. er war schoen und er wusste es. wenn er jemanden anschaute, konnte er mit einem blick den himmel auf erden versprechen. ich fragte martiniwalti wie er heist, er sagte es mir und drehte sich weg. den will ich haben, sagte ich zu ihm, er lachte mich aus. ist er so kompliziert? fragte ich. er sagte nein ueberhaupt nicht und drehte sich wieder weg.

markus sah ab und zu zu uns herrueber, mied aber unseren tisch und seine naehe wie der teufel das weihwasser. aber er war ab diesem tag jeden sonntag da.

ich wusste damals nicht, dass sein exfreund bei mir am tisch sass.

dann, nach ein paar wochen, hatte peter, einer unserer truppe, mitleid mit mir. er ging einmal die woche nach weil am rh. ins laguna, was er da nur wollte, und kam dann anschliesend immer zum essen zu mir. ich glaube, ich hab ihm so das ohr abgemautzt, dass er dachte, er muesste etwas unternehmen. also hat er markus an einem samstag ins laguna eingeladen und anschliesend standen sie vor mir im restaurant. ich war total von der rolle.

wir unterhielten uns lange, lachten viel, es war einfach schoen. dann sagte peter zu markus, dass er jetzt zurueck nach basel faehrt und er ja wohl hierbleiben wuerde. ich verschluckte mich an meinem bier, bekam eien hustenanfall und verschwand in die kueche. nach zehn minuten und nach dem alle ueber ihren chef abglaestert hatten, sagte anna zu mir, ich solle jetzt endlich meinen arsch bewegen, sonst waere markus weg. also ging ich zurueck an die theke, nahm meinen ganzen mut zusammen und fragte ihn einfach, ob er da bleiben wolle, ich wuerde ihn zurueck fahren wann immer er wolle, versprochen. er blieb bei mir und ging nie mehr fort!

sonnags hatte ich ruhrtag, peter hatte sich bei seiner aktion schon etwas dabei gedacht.

als ich in markus armen aufwachte und ihn betrachtete, dachte ich daran, mit wie vielen frauen ich schon in meinem leben geschlafen hatte und mit den paar  maennern und heute nacht bin ich zum erstenmal abgehoben und zu den sternen geflogen. mein gott, was hab ich nur bisher verpasst.

markus wachte irgenntwann auf, lachte mich an. ich glaube ich habe mich in dich verliebt, sagte ich. ich glaube, ich koennte dich lieben. ich will es auf jeden fall versuchen. lass es mich bitte versuchen.

er erzaehlte mir, dass er seit er 14jahre alt war, in der schwulenscene unterwegs ist und schon ein, zwei maenner kennenglernt habe. und dass sicher einige kommen werden, um mir etwas ueber ihn zu erzaehlen. macht nichts, sagte ich, ich habe mir schon immer einen mann mit erfahrung gewuenscht. und die kannst du mir jetzt vermitteln. ich nahm ihn in den arm und liebte ihn. 

 

 

18.5.07 09:59
 


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