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scwule lebensluegen/lieben

oktober 90.

ich ging zu meinem hausarzt in die sprechstunde. wir kannten uns gut, waren befreundet. ich hatte seine scheidung miterlebt und mit durchgelitten und ich mochte seine neue frau sehr.

ich sass bei ihm, erzaehlte ihm alles, erzaehlte ihm von meinen sorgen, meinen aengsten, meiner hilflosigkeit. und da markus schweizer ist und auch in der schweiz versichert ist,fragte ich ihn, ob ich mich trotzdem an ihn wenden koennte, wenn es einmal nachts probleme gibt.

seine antwort kam ganz locker und spontan. ich soll schauen, dass ich den kerl aus dem haus kriege, wenn das in neuenburg bekannt wird, trinkt kein mensch mehr sein glas bier bei dir aus. ich schaute ihn an, schaute ihn lange an, stand auf, nahm den sessel auf dem ich sass, er war verdammt schwer, und warf ihn neben ihn an die wand.

du bist so ein arschloch klaus, schrie ich, du bist so ein gottverdammtes arschloch. hast du mir die letzte halbe stunde nicht zugehoert, haette ich mit dem daemlichen bild an der wand reden koennen? fuer was haelst du mich, was bin ich fuer dich? ein kleiner schwuler arschficker, dem der zu fickende arsch abhanden kommt und der sich einen neuen suchen muss? sag mir, fuer was haelst du mich, sag es mir.

uschi, seine frau und die arzthelferin stuerzten in das zimmer, ich hatte klaus am hemdkragen gepackt und schuettelte ihn. das wartezimmer war voll und es war totenstill. fuer was haelst du mich, fragte ich wieder, bitte sag es mir jetzt und dann geh ich. uschi umarmte mich von hinten, streichelte mich und sagte, bitte lass ihn los. arschloch sagte ich, stiess ihn von mir weg und ging.

klaus und uschi kamen am abend zum essen. ich sagte zur bedienung, sie soll sie weg schicken ich koche nicht fuer jedes pack. ich habe nur ein restaurant, sie haben die auswahl unter vielen. meine kollegen wollen auch leben. sie kamen zu mir in die kueche, ich sagte, das ist nicht erlaubt, er ist doch sonst der pingelige von uns dreien. klaus sagte, es taete ihm leid, er wolle sich bei mir entschuldigen, ich koenne tag und nacht bei ihm anrufen, sie waeren immer fuer mich da.

ok sagte ich, ist in ordnung, aber dass man immer erst laut weden muss.

 

18.5.07 10:21
 


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