eine geschichte ueber die liebe
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schwule lebenslieben/luegen

fuer petra und ihre vielen ungestellten fragen.

-1975. ich war fuenfzehn jahre alt, als ich mein elternhaus und die kleine stadt am fusse der schwaebischen alb verliess. ich ging nach stuttgart um eine lehre als koch zu beginnen, in einem renommierten hotel auf den fildern nahe dem flughafen. die stelle hatte ich mir mit unterstuetzung eines wirtsehepaares und dem erbitterten wiederstand meiner eltern selbst besorgt und ich war verdammt stolz darauf. dreissig mitbewerber hatte ich hinter mir gelassen und den job bekommen. ich war begeistert, meine mutter war entsetzt. sie dachte mit schrecken an die nach altem fett stinkende waesche, an den rauhen umgangston, der in kuechen herrschen sollte, von den arbeitszeiten ganz zu schweigen. fuer eine frau, die in reutlingen die strassenseite wechselte, wenn sie an einer wurstbude vorbei musste, weil sie den geruch nicht vertrug, war meine berufswahl schwer zu verstehen. mit krawatte und jacket auf der sparkasse oder volksbank kam ihrem ideal von einem beruf fuer ihren sensiblen sohn schon weitaus mehr entgegen, aber der tat sich mit dem rechnen schwer und hatte andere plaene. schliesslich gab sie sich geschlagen, bestellte bei einer tante sechs ballen weissen baumwollstoff und einhundert meter weisses band und begann kochschuerzen zu naehen in allen erdenklichen laengen, was der ballen so hergabg. und aus den letzten resten wurde noch ein halstuch gezaubert. so tauschte ich den mief und die enge der kleinstadt gegen den fettschweren duft einer hotelkueche und nachts bei geoeffnetem fenster wenn der wind guenstig blies, gegen die schwaden von vergorenem weisskraut der firma hengstenberg.

die ersten monate meiner lehrzeit waren schwierig. ich bewohnte ein personalzimmer im altbau des hotels direkt ueber einem restaurant und teilte die dusche mit jeder menge anderen angestellten und auszubildenden. eigentlich war immer etwas los, aber nicht fuer mich. die andern stammten zum groessten teil aus stuttgart oder aus der umgebung, gingen nachts in diskos oder waren mit ihren freunden und kollegen in deren autos unterwegs. ich sass in meinem zimmer, lernte, schrieb wochenberichte oder schmoeckerte in kochbuechern. ich kannte mich nicht aus in ihrer welt und sie konnten mit mir nichts anfangen.

nach ein paar monaten freundete ich mit einer praktikantin aus england an, wir kochten zusammen an meinen freien tagen, schliefen miteinander und waren bald unzurtrennlich. sie war drei jahre aelter als ich, eine art frueher punk mit schwarzgefaerbter strubbelfrisur und piercings an den unglaublichsten koerperstellen. und sie roch so gut. obwohl ich im leben niemals der grosse held war, klappte das mit den maedchen und dem sex seit meinem dreizehnten lebensjahr sehr zum leidwesen meiner mutter und dem totalen unverstaendniss meiner zwei schwestern ganz gut, die maedchen hatten es mir nie schwer gemacht. mit jungs tat ich mich nie sehr leicht, ich hatte in meiner schulzeit nur wenige gute freunde. mein zimmer befand sich im stockwerk ueber unserer wohnung und wenn ich darin nicht allein wahr, begann meine mutter hingebungsvoll staub zu saugen und die treppe zu wischen, immer als signal, ihr seit nicht allein. die folge war ein allzeit blitzsauberes treppenhaus und teppichboeden, die unter den buersten von vorwerks kobolt mehr vereschlissen als durch die sohlen unserer schuhe. ueber sex sprachen wir zuhause nie.

ich fuhr mit meiner englischen freundin nach hause, die resonnanz war beeindruckend, ich vor stolz und freude strahlend, bei meiner mutter blankes entsetzten und das nicht wegen ihrer mangelden sprachkenntnisse. sie scheuchte uns ins haus und lies uns bis zu unserer abreise nicht wieder hinaus, die nachbarn haetten uns ja sehen koennen. meine schwestern fanden meine freundin recht interressant, mein vater aeusserte sich nicht. bald darauf war ihr praktikum zu ende und sie zog weiter nach italien, einfach so, es war okay und tat nicht weh, ich hoerte nie mehr etwas von ihr. doch im betrieb war mein ansehen ungemein gestiegen, meine kollegen begannen mich auch ausserhalb der arbeitszeit wahrzunehmen und allmaehlich fuehlte ich mich immer wohler in meinem neuen leben. nachts standen unsere zimmertueren offen, es war ein kommen und gehen, die luft roch nach patchuli und raeucherstaebchen, cat stevens sang gegen boneyM und das stoennen von baccara an, unsere jeans waren zerschlissen, unsere pullis fuenf groessen zu weit, dafuer reichten sie beinahe bis zu den knien und mein heimweh hatte sich in luft aufgeloest. die ersten zwei jahre gingen vorbei, ich war gut in der schule, mein beruf machte mir spass, wir hatten alle kaum geld, es lief alles so ziemlich perfekt.

im dritten jahr wurde mein leben etwas komplitzierter. ich absollvierte ein dreimonatiges praktikum im restaurant als geschaeftsfuehrerassistent und wurde immer mehr zum stellvertreter im ewigen kleinkrieg zwischen kueche und service. das spiel geht ganz einfach, die eine seite schlaegt auf und versucht mit aller wucht dem gegner auf der anderen seite des feldes, das netz ist in diesem fall der bereich, wo das essen die kueche verlaesst, voll eine reinzuknallen.und der ball in dem spiel war ich. daneben war ich halbe naechte mit dem partyservice in der stuttgarter schickeria unterwegs und hatte eine affaere mit der frau meines stellvertretenden kuechenchefs. es war keine liebe, nicht einmal ein verliebt sein, ich fand es ehrlich gesagt einfach spannent. ich stolperte in die sache hinein und flog mit einem tritt in den arsch wieder hinaus. eines tages kam mein kuechenchef zu mir in den kuehlraum, schloss die tuer hinter sich und erklaerte mir, dass es ihm leid taete, wenn er seinen besten lehrling verlieren wuerde, aber wenn ich die sache nicht sofort beenden wuerde, dann muesste ich meine sachen packen und gehen und das ganz schnell.und ich koennte dann froh sein, dass ich noch auf meinen eigenen beinen das haus verlassen kann. ich versprach es ihm und er erlaubte mir, das praktikum um drei wochen zu verkuertzen und wieder in der kueche zu arbeiten. sein stellvertreter samt ehefrau verliesen kurz darauf auch das hotel und die sache wurde nie mehr erwaehnt. nur einmal sagte mein chef am herd so ganz nebenbei, dass er sehr gluecklich verheiratet sei und aus diesem grunde mich nie zu sich nach hause einladen wuerde.

in dieser zeit kam evi zu uns ins hotel. sie hatte eine hotelfachschule besucht und ein halbes jahr in der schweitz gearbeitet, nun wollte sie das letzte halbe jahr bei uns fertig machen. ich hatte sie am anfang gar nicht richtig wahrgenommen, war viel zu sehr mit meinem "praktikum" beschaeftigt, doch irgennt wann war sie da,lachte mich an und wollte etwas wissen. evi lachte viel und gern, sie strahlte alles und jeden an, morgens um sechs, wenn ich mich zum personaleingang rein schlich und sie fruehstuecksdienst hatte und spaeht nachts wenn ich aus der kueche in mein zimmer schlurfte. und sie konnte einem  loecher in den bauch fragen, sie wollte alles ganz genau  wissen und das meistens von mir. es war wie die geschichte vom hasen und igel, verliess ich sie an punkt a und ging nach punkt b, war sie schon da und hatte eine frage. sie war klein und zierlich, hatte halblange, rotblonde haare und war immer in bewegung. ich gewoehnte mich an sie und wenn sie nicht da war, fing ich an sie zu vermissen.

ich machte meine gesellenpruefung als innungsbester und wir machten plaene fuer die zukunft. evis eltern fuehrten einen gasthof in der naehe von esslingen und irgennt wann wollte sie nach hause in den eigenen betrieb zuruck. doch zuerst wollten wir ab in die schweiz an den genfer see. ueber kontakte unseres kuechenchefs hatte ich schon die fuehler ausgestreckt und unsere bewerbungen abgeschickt. auch von unserem lehrherrn bekamen wir ein empfehlungsschreiben, in unseren traeumen hatten wir schon unsere koffer gepackt und waren abgereist.

ich stand am pass im groessten stress und schaute evi entsetzt an. es war ende november und mein letztes weihnachten im hotel stand bevor. vor mir lagen drei teller mit gebratener entenbrust auf dem boden. das essen war verloren, da gab es nichts mehr zu retten. evi sagte, sie haette kein gefuehl im linken arm und in der hand, sie koenne nichts dafuer, es sei ganz ploetzlich gekommen. sie ging auf ihr zimmer, es machte keinen sinn, sie konnte nichts mehr halten, ihr arm und ihre schulter waren taub. am anderen morgen war das gefuehl in ihrem arm zeitweise wieder da, aber nun hatte sie schmerzen in der schulter. sie fuhr nach hause und wollte von dort aus zu ihrem arzt. der ueberwies sie nach stuttgart in die klinik, dort blieb sie jedoch nur ein paar tage lang, dann kam sie zum sterben wieder nach hause. evi hatte einen tumor in der brust, der drueckte mit zunehmender groesse auf das herz und das nervensystehm. ich besuchte sie nur einmal, sie wollte nicht, dass ich wieder komme. sie hatte sich kaum veraendert, war nur etwas schmaler geworden und ihr lachen war verschwunden. und dieses immer in bewegung sein, es war einer art traegheit, langsamkeit gewichen. sie sagte, es taete ihr leid um die zeit, die sie mit mir, mit uns vergeudet haette und sie wolle mich nicht wieder sehen. evi starb vier tage vor weihnachten und wurde am heiligen abend beerdigt. evis mutter nahm mich beiseite und sagte,ich soll mir das alles nicht zu sehr zu herzen nehmen, evi haette das nicht so gemeint, sie haette mich sehr gern gehabt. ich weis, sagte ich, es ist schon ok. ich fuhr nach der beerdigung mit meinem kuechenchef nach hause, er fuhr seine mutter aus der naehe von ulm abholen und da lag meine heimatstadt auf seinem weg. ich fragte ihn, wie man sein leben bewusst und ohne es spaeter zu bereuen lebt. er konnte meine frage nicht wirklich beantworten. er sagte etwas von ehrlichkeit und von verantwortung, nichts was mir richtig weiter half.

meine mutter reagierte sehr bestuertzt auf evis tot. sie war immer ein nach aussen sehr introvertierter mensch, der selten seine gefuehle und gedanken mit seiner umwelt teilte, auch mit uns kindern nicht. koerperliche naehe und zaertlichkeiten fielen ihr irgennt wie schwer, sie hielt immer eine gewisse disstanz zwischen sich und dem leben. doch die ereignisse damals brachten sie total aus der fassung, sie war den ganzen heiligen abend sehr verstoert. ich stand bei ihr in der kueche und fragte sie, ob sie lust haette, mit mir in den weihnachtsgottesdienst zu gehen, sie schuettelte nur mit dem kopf. ich fragte sie auch danach, wie das denn sei mit dem bewussten leben, sie sah mich nur an. reicht es , keinen zu erschlagen und nicht im gefaengnis zu landen oder unter einer bruecke zu enden? sie schluchtzte und sagte nur ach phoenix, lass es gut sein.

ich ging allein in die messe und mein vater  fuhr mich am anderen tag frueh am morgen wieder nach stuttgart zurueck. nimms nicht so schwer, sagte er, nein, tu ich nicht, erwiederte ich. kurz nach drei koenig rief meine mutter an und teilte mir mit, dass post fuer mich gekommen war. einmal die aufenthalts und arbeitserlaubniss fuer evi und mich vom hotel palace in montreux  und die einberufung fuer den kommenden april zur bundeswehr!

guenter, mein ehemaliger sous-chef, meldete sich bei mir. er arbeitete in esslingen auf der burg und erklaerte, sie braeuchten dringent einen koch, ob ich interresse haette. ich sagte ja, wenn sie mich hier so auf die schnelle weglassen. ich ging zu meinem chef nach hause und fragte ihn. er sagte geh, es ist vielleicht besser so fuer dich. du kannst ja nach der bundeswehr noch einmal zurueck kommen, wenn es passt. wir sassen lange zusammen und redeten ueber das kochen und die gastronomie, ueber die schwierigkeiten, den job und das privatleben unter einen hut zu bekommen und ich merkte schon, dass es ihm schwer fiel zu akzeptieren, das ich gehen wuerde, aber er sagte nichts dazu. sonntags abends kochten wir am ende meiner lehrzeit oefters um die wette. sonntags waren nur sehr wenige in der kueche, die meisten azubis im ersten und zweiten jahr hatten frei und nach einundzwanzig uhr war der service meist so gut wie gelaufen. wir kochten mann gegen mann, er auf dem saucier ich auf dem entremetier. ich rief die tische ab und knallte die beilagen vor an den pass. die kalte kueche und die patisserie zogen die koepfe ein und hielten sich in deckung. einmal hatte ich ihn so weit an die wand gekocht, dass er ein wiener und ein rahmschnitzel in die fritteuse warf. halt rief ich, stopp ich hab gewonnen. er rannte an mir vorbei, zeigte auf eine kupferpfanne und rief, da fehlen die kraeuter. ich griff ohne zu schauen hinter mich und warf gehackte kraeuter in die pfanne mit frischen fruechten zum flambieren. er lachte sich halbtot, ich war raus aus dem spiel, das essen war geliefert, ich musste es noch einmal machen. ich nahm die pfanne voller wut und warf sie auf seine seite ueber den herd. wir sprachen mehrere tage nicht miteinander, ich war so sauer und jedesmal wenn er mich wieder an einem sonntag abend stupfte und fragte, hast du lust, sagte ich nur nein danke. an dem abend, ich stand schon unter der tuer, sagte seine frau zu mir, phoenix, an dem sonntag abend, da hast du gewonnen, knut wollte es dir schon die ganze zeit sagen, aber es kam immer etwas dazwischen. wir lachten und meine lehrzeit wahr vorbei.

ich ging nach esslingen und danach als soldat nach ulm, machte meine grundausbildung, den lkw -fuehrerschein und wurde dann ins offizierscasino versetzt. ich war dadurch vom kompaniedienst befreit und ging arbeiten wie im zivilen leben, laestig waren nur das so sinnlose geroedel bei natoalarm und das kriegsspielen im manoever. nachts war ich unterwegs, die maedchen kamen und gingen, das karussel drehte sich immer schneller, am morgen fuehlte ich mich oft elend und leer. in mir machte sich eine sehnsucht breit, die ich nicht benennen und nicht erklaeren konnte. die knef sang einmal "wenn das alles ist, wenn das wirklich alles ist, dann lass uns leben" und ich dachte, wenn das alles ist, wenn das die liebe ist, dann schaff ich das nicht, dann ist mir die liebe zu fad.

ich lag mit jutta im schwimmbad und wir doesten in der sonne. wir waren seit gut drei jahren zusammen, hatten uns auf der hochzeit einer gemeinsamen bekannten waerend meiner zeit beim bund kennengelernt. und sie liebte mich. unsere vaeter waren zusammen in die schule gegangen und hatten danach den gleichen beruf erlernt, man kannte sich und alles passte wunderbar zusammen. das einzige was nicht ganz so harmonierte war mein beruf. jutta hatte gerade ihre ausbildung als steuergehilfin beendet und sollte eigentlich im autohaus ihres vaters arbeiten und ich hatte seit einem knappen jahr ein restaurant zwischen freiburg und basel eroeffnet und wollte auf keinen fall von dort wieder zurueck in die naehe unserer heimatstadt. und wir wollten heiraten.

das mit dem restaurant war so nie geplant, ich war beim zweiten anlauf, in der schweiz zu arbeiten, im markgraeflerland fuer ein paar monate haengen geblieben und als man mich fragte, ob ich es machen wollte, hab ich spontan ja gesagt. es war aber nie fuer ein leben geplant, ich wollte mich eigentlich nur ausprobieren, ob ich es konnte und das finanzielle risiko hielt sich auch in grenzen. mein vater meinte, das schaffst du nicht, du bist zu jung und wirst als schwabe dort unten kein bein auf den boden kriegen. fuer mich zwei gute argumente, es trotzdem zu versuchen. die idee mit dem heiraten hatte jutta und ich hatte ja gesagt, ohne grosse begeisterung, aber auch ohne grosse zweifel, dass es nicht klappen koennte. ich koennte jetzt sagen, ich hatte eh nichts besseres vor, aber ganz so einseitig war es dann doch auch wieder nicht. wir verstanden uns gut, waren gerne zusammen, fuehrten eine sehr harmonische fernbeziehung und ich versuchte ihr nicht weh zu tun und ihr so gut es ging treu zu sein. und das klappte auch im grossen und ganzen. an diese sehnsucht in mir, die ich nicht greifen konnte, die kein gesicht besas und keinen namen, hatte ich mich gewoehnt. sie schlief irgenntwo zwischen magen und lunge, ein flaues gefuehl, wenn sie einmal kurz erwachte, die mir die brust eng machte und wieder entschlummerte, bis ich sie fast vergessen hatte, um dann aufs neue zu erwachen. gefuehle koennen hinterhaeltig sein! die probleme begannen, wenn wir laengere zeit zusammen waren, zum beispiel im gemeinsamen urlaub. jutta freute sich auf diese zeit mit mir, wollte mit mir vierundzwanzig stunden zusammen, mir nahe sein und sie nahm mir die luft zum atmen. ich zog mich zurueck, sie war entaeuscht, kam mir noch mehr entgegen, ich verkrampfte total. nachts sass ich oft in einer beliebigen hotelbar, trank und hoffte, dass sie schlief, wenn ich ins zimmer kam. ich verstand es nicht, verstand mich nicht, es tat mir leid und doch konnte ich nichts dagegen tun.

wir lagen in der sonne und ich beobachtete mit halbgeschlossenen augen drei junge maenner, das heisst eigentlich nur einen davon. er hatte dunkelbraune, halblange haare, ein schmales, gutes gesicht und einen schlanken, athletischen koerper. seine brust und oberschenkel waren leicht behaart und von seinem bauchnabel lief eine feine dunkle linie haare bis an den rand seiner badehose. er war schoen und die sehnsucht erwachte in mir wie ich sie so noch nie gespuehrt hatte, ich fuehlte meinen herzschlag, im hals hatte ich einen kloss, ich war wie elektrisiert und glaubte gleich zu zerspringen. begierde tut manchmal weh! >kennst du den typ?< jutta schaute mich fragend an. >welchen typ?< ich schloss die augen und stellte mir vor, wie es waere, ihn zu beruehren, >den kerl, den du die ganze zeit anstarrst< >ich weiss nicht, was du meinst< ihn in den armen zu halten, ihn zu schmecken, seinen koerper zu spuehren. >sie reden schon ueber uns, jetzt tu bitte nicht so, du bist peinlich< >ich kenne diese leute nicht, komm lass uns gehen.< wir packten zusammen und gingen, ich legte meinen arm um ihre schultern und hielt sie dicht an mich gedrueckt. aber die sehnsucht hatte ein gesicht bekommen, mein verlangen ein ziel und ich war zutiefst erschrocken ueber mich. gefuehle koennen erbarmungslos sein! 

 

  

 

12.8.07 22:00
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


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